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Einst
wie Gold schimmernd, erhielt die Bronze bei ihrer Lagerung im Boden
eine grüne Patina. Gewandnadeln gehörten zur Tracht der
Frauen und wurden meist paarweise getragen. Vielleicht spiegeln sich
in den radartigen Zierköpfen wie auch in Radanhängern eine
Sonnensymbolik wieder.

Die
Radnadeln
von Reuth
und Schirradorf stammen aus Grabhügeln, die bei Rodungsarbeiten zerstört
wurden. Das gussgleiche Radnadelpaar (rechts) und die Ösenkopfnadel
(oben links) wurden beim Steinegraben in der Nähe von Lahm, Lkr.
Lichtenfels gefunden. Die hierbei gestörte Körperbestattung wurde
1960 von Ch. Pescheck und K. Radunz nachuntersucht. Die Funde
gehören in die Hügelgräberbronzezeit (BZ B)
Inv.-Nr. 552 und Nr. 553 (BZ C)
Der
Radanhänger (Dm. 5,4 cm) und die rillenverzierte Nadel mit
Scheibenkopf (noch 16,3 cm lang) stammen wahrscheinlich aus einem
Brandgrab, welches 1960 beim
Bau der Reithalle hinter der Plassenburg zerstört wurde. Der
Schüler Wolfgang Fischer barg diese bronzenen Trachtbestandteile.

Inv.-Nr.
309 (BZ D - Urnenfelderzeit), 12,5 cm lang
Lanzenspitze aus dem Flachgräberfeld von
Mainleus
Armringe von Mainleus
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Nachbildung einer Fußzierfibel vom Ipf
[aus:
Forum Gallicum]

Gussgleiches Radnadelpaar von Lahm,
LIF:
Inv.-Nr. 520 und 521 (BZ Stufe B2)

Funde aus Hügelgräbern bei Kasendorf (Prelitz):
Nadeln, Armring, Lappenbeil. -
BZ D

Modern geschäftetes
Lappenbeil
1895/96 bei Oberkotzau, Lkr. Hof gefunden
(Inv.-Nr. 312 - BZ D)
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